Natur & Wasser

VMR artist impression = nov 2014

Die Konstruktion des Abschlussdeichs im Jahre 1932 kam hauptsächlich der Sicherheit und der Entwicklung der Wirtschaft in den nördlichen Niederlanden zugute. Aber die Konstruktion schädigte auch die Natur. Zwei niederländische Hauptnaturgebiete – das Wattenmeer und die Zuiderzee wurden plötzlich getrennt. Das Resultat war, dass Fischbestände im IJsselmeer gefangen waren und die Wege der Migrantenfische ins europäische Hinterland blockiert wurden.

Die Generaldirektion für Öffentlichkeitsarbeit und Wassermanagement (Rijkswaterstaat) und die Partnerschaft De Nieuwe Afsluitdijk haben es sich zum Ziel gemacht, die ökologische Verbindung von Watten- und IJseelmeer zu reparieren. Das wird der Natur und besonders vielen Fischen in den beiden Hauptnaturgebieten zugute kommen. Bis in die 70er Jahre wurde die Natur meist als Gegner im Kampf gegen das Wasser gesehen, den wir abwehren mussten. Dieser Gedanke hat sich komplett verändert. Jetzt bemühen wir uns, die Natur von hydraulischen Ingenieurprojekten unberührt zu lassen. Die Herausforderung und Notwendigkeit liegt darin, den Übergang zwischen Land und Wasser gemächlich verlaufen zu lassen. Zudem nutzen wir die Natur als Lösung (Building with Nature). In der Küstenzone von Harlingen-Zurich wird die Natur beispielsweise als alternative Methode des Küstenschutzes genutzt.

Fischmigrationsfluss
Fischmigrationsfluss
Den Oever Fischpassage
Den Oever Fischpassage
Fischfreundliches Schleusenmanagement
Fischfreundliches Schleusenmanagement
Mit der Natur bauen
Mit der Natur bauen
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