Schleusenausbau

Die Schleuse in Kornwerderzand hat limitierte Dimensionen. Einige Schiffe – Seeschiffe, Fischerboote und Luxusyachten – können die Schleuse derzeit nicht passieren und haben somit keine Möglichkeit Schiffswerften und Unternehmen im Hinterland zu erreichen. Sie können sich sicher vorstellen, dass uns das wirtschaftliche Möglichkeiten nimmt. Aus diesem Grund bemühen sich Region und Geschäftswelt um den Ausbau der Schleuse.

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Was?

Kornwerderzand ist ein kleines Dörfchen auf dem Abschlussdeich. Die Lorentzschleusen: ein System aus Austragsschleusen sowie einer großen und einer kleinen Navigationsschleuse befinden sich in der Nähe von Kornwerderzand. Gemeinsam mit den Stevinschleusen in Den Oever kontrollieren sie den Wasserstand des IJsselmeers und somit auch des Hinterlandes. Kornwerderzand ist der Ort, an dem verschiedene Ambitionen von De Nieuwe Abschlussdeich hinsichtlich nachhaltiger Energie, Ökologie, Freizeit und Tourismus sowie der Qualität der Umgebung zusammenlaufen. Eine diese Ambitionen betrifft die Ausweitung der Passage für den Schiffsverkehr.

Umfassender Flächenplan

Jetzt, da der Staat den Abschlussdeich stärken wird, haben Regionalregierung und Geschäftswelt die Möglichkeit der „innovativen Lösungsvariante” für die Schleuse in Kornwerderzand beim Schopfe gepackt. Die Ausbreitung der Passage bringt wirtschaftliche Vorteile für den Norden, Osten und das Zentrum der Niederlande mit sich: Werften, Küstenschifffahrt und die Fischerei werden hiervon profitieren. Im Zuge der Erweiterung des Schleusenkomplex’ möchten wir diesen für Touristen und Freizeitnutzer gleichzeitig zugänglicher machen. Sämtliche Pläne rund um Kornwerderzand wurden zu diesem Zweck in einer integrierten Gebietsvision vereint. Die Kombination von Schleuse und Deichfunktion hat eine kosteneffiziente Leistung und eine gesteigerte Qualität von Koordination und Integration von Plänen und Arbeit zur Folge.

Die Lösung der Region

Die Region hat eine Lösungsvariante bei der das Tor der neuen Sturmbarriere auf der Wattenmeerseite genutzt wird – dies ist nur eine der vom Rijkswaterstaat untersuchten Designvarianten. Weitere Forschungen haben gezeigt, dass diese Variante nicht den Richtlinien entspricht. Die Konsequenz war, dass der Minister für Infrastruktur und Umgebung im Oktober entschied, die zwei kleineren Navigationsschleusen künftig durch eine zu errichtende Sturmbarriere zu ersetzen, ein einziges, etwa 42 m breites Schleusentor. Mit dieser Entscheidung hat der Minister der Region Zeit und Raum zur weiteren Spezifizierung diese Lösungsvariante und Neugründungsplanung verschafft.

Die Beteiligten glauben, dass eine Variante, bei welcher der gesamte bestehende Schleusenkomplex ersetzt wird, die effizienteste Variante ist, da der aktuelle Schleusenkomplex sowieso erneuert werden müsste. Daher basiert die regionale Lösungsvariante auf der Umformung des Navigationskanals zu einer vollwertigen Schleuse mit einer Breite von 25 Metern und einer Länge von 140 Metern.

So wie auch die anderen regionalen Ambitionen wird der Plan für die regionale Lösungsvariante in enger Absprache mit dem Staat festgelegt.

Partners

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This project is part of De Nieuwe Afsluitdijk

 

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