Im Einklang mit der Natur bauen

Man handelt nach der Philosophie, dass natürliche Prozesse im Wattenmeer etwas zur Funktion der anderen Ambitionen beitragen können. Sie können als Motor für Küstenschutz und natürliche Entwicklung des Watts sowie für die Landschaftsentwicklung genutzt werden.

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Was?

Bis in die 70er Jahre wurde die Natur meist als Gegner im Kampf gegen das Wasser gesehen, den wir abwehren mussten. Allmähllich hat sich diese Sichtweise – aufgrund des Naturschutzes – geändert. Wir haben begonnen die Natur in der Hydrauliktechnik mehr zu schützen. Die Zerstörung muss verhindert und – wenn möglich – kompensiert werden. Ein gutes Beispiel hierfür, ist der Bau der 2. Maasebene bei Rotterdam.

Mittlerweile sind wir schon einen Schritt weiter. Wir nutzen die Natur – in speziellen natürlichen Prozessen – zum Erreichen unserer Ziele in der Hydrauliktechnik. Das geschieht so, dass die Natur selbst davon profitiert. Mit anderen Worten: „Building in Nature” wurde zu „Building with Nature”. Eines der ersten Beispiele ist das Projekt „Grenzmaas” in Limburg. Hier gehen Hochwasserschutz und Kiesabbau Hand in Hand und wird der Natur mehr Raum gewährt.

Zurich-Harlingen Küstenzone

De Nieuwe Afsluitdijk umfasst auch „Building with Nature”. Eines der regionalen Ziele ist die Erforschung einer natürlichen Methode für den Küstenschutz. Das lässt sich durch salzige Auen vor der Küste realisieren. Das Zurich-Harlingen Küstenzonenprojekt war eines der Resultate hiervon. Diese Studie wurde für den Küstenstreifen Harlingen-Zurich konzipiert. Hinsichtlich des Hinterlandes wurde hier eine interessante Kombination aus Landschaftsentwicklung, regionsspezifischen Qualitäten und Weltkulturerbe kreiert.

Neue Form des Küstenschutzes

Die Erschaffung einer Landschaft aus salzigen Auen außerhalb der Deiche – und der daraus resultierende, gleitende Übergang von Wasser zu Land – ist eine neue Form des Küstenschutzes.

Das Projekt ermöglicht es der Region diese neue Form des Küstenschutzes zu erforschen. In Zusammenarbeit mit Experten erforschen wir, mit Hilfe des Wissens und der Erfahrungen der Beteiligten, die Realisierbarkeit des Projekts.

Aufschwung von Hobby und Tourismus

„Building with Nature” könnte zudem die Reduzierung der Denkmalzone des Deiches bedeuten. Wir wären dann in der Lage, diese Fläche für neue Entwicklungen (sowohl auf dem Gebiet des Tourismus als auch der Umwelt) zu nutzen, die für künftige Verstärkungen notwendig sein könnte.

Partners

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This project is part of De Nieuwe Afsluitdijk

 

Participating partners